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  • Florian Hasler

Optimales Lüften und Heizen im Winter



Die heutigen modernen Gebäude verschaffen uns dank ihrer guten Wärmeisolierung sowie dicht schliessender Fenster und Türen eine hohe Energieeinsparung. Gleichzeitig bedarf dieser Vorteil eine Änderung im Lüftungsverhalten, da ein natürlicher Luftaustausch (undichte Fenster, hohle Storen bei älteren Gebäuden) kaum vorhanden ist. Auch das richtige Heizen spielt eine Rolle. Gerade bei niedrigen Aussentemperaturen scheuen sich viele Menschen aufgrund des Wärmeverlustes vor dem Lüften. Doch eine gute Qualität der Raumluft ist wichtig für die Gesundheit und das Wohlbefinden. Zudem wird durch freigesetzte Feuchtigkeit (durch Kochen, Duschen, Waschen, Pflanzen sowie Feuchtigkeit im Mauerwerk) die Schimmelbildung begünstigt, was zu gesundheitlichen Problemen führen kann. Hier gilt es einen Kompromiss zwischen ausreichender Lüftung und Energieeinsparung zu finden.

TIPP: Eine kurze starke Lüftung (Stosslüftung) ist daher sinnvoller als eine dauernde schwache Lüftung.

Richtiges Lüften schafft Abhilfe. Wie?


Vermeiden Sie:

  • Hohe Luftfeuchtigkeit

  • Starke Abkühlung von Bauteilen

  • Grosse Energieverluste

Sorgen Sie für:

  • Mehrfaches tägliches Stosslüften, für mind. 3-5 Min. (bestenfalls 5-10 Min.). Alle Fenster vollständig öffnen. Besonders effektiv ist die Querlüftung (Durchzug).

  • Runtergedrehte Heizungsventile während der Lüftung.

  • Gründliches Lüften (voll geöffnete Fenster) nach dem Duschen oder Baden und entfernen Sie die Feuchtigkeit von Wänden und Böden.

  • Das Abführen des Wasserdampfs mittels Dampfabzugshaube beim Kochen.

  • Ausreichende Luftzufuhr beim Heizen (Holz, Kohle) und beim Kochen mit Gas.


Irrtum: «Beim Lüften im Winter strömt feuchte Luft ins Haus.» Falsch. Das Gegenteil ist der Fall. Die Feuchtigkeit wird nach aussen transportiert. Richtige Raumluft: Empfohlen wird eine Raumtemperatur bei modernen Gebäuden tagsüber zwischen 18 °C und 22 °C und mind. 16 °C nachts. Bei älteren Gebäuden, welche unzureichend gedämmt sind, bedarf es womöglich höherer oder tieferer Temperaturen.

Durch Stosslüften entsteht ein Luftzug, der die verbrauchte Luft sowie viel Luftfeuchtigkeit in kurzer Zeit nach draussen abtransportiert. Die Oberflächen von Wänden und Decken kühlen nicht aus. Sie verlieren nicht viel Heizenergie. Kippfenster für eine bestimmte Dauer offen zu lassen, bewährt sich in den Wintermonaten nicht. Der Luftaustausch ist auf diese Weise gering und Sie verlieren mehr Heizenergie, da die Oberflächen der Bauteile derart abkühlen, dass sich Kondenswasser bilden kann.

Warme Bereiche von kalten Bereichen trennen:

Wärmere Bereiche einer Wohnung (Wohnzimmer) sollten nicht durch kühle Räume (Schlafräume) hindurch gelüftet werden - hier besteht sonst die Gefahr, dass Feuchtigkeit an den kühleren Wänden kondensiert. Schliessen Sie hier die Türen und sorgen Sie dafür, dass Oberflächen nicht auskühlen.


Nachfolgend die wichtigsten Tipps als Bilddatei zum Ausdrucken.


Optimales Lüften und Heizen im Winter
.pdf
Download PDF • 382KB



Quelle: BMU Bundesministerium für Umwelt, Naturschutz und nukleare Sicherheit, Deutschland

Ausführliche Informationen zu diesem Thema bietet Ihnen das BMU unter folgendem Link:

https://www.bmu.de/themen/gesundheit-chemikalien/gesundheit/innenraumluft/richtiges-lueften-und-heizen

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